Oliver Fey
Ich gehöre zu den Menschen, die einen Koffer nicht als bloßes Gepäckstück betrachten, sondern als vertrauten Begleiter. Beruflich hat es mich über viele Jahre immer wieder in die Ferne gezogen – mal geplant, mal spontan, oft länger als ursprünglich gedacht. Mein Reisepass lag deshalb meist in meinem Schreibtisch am Arbeitsplatz und nicht zu Hause. Flughäfen, Bahnhöfe und Hotelzimmer sind mir vertraut geworden. Und auch wenn das Reisen irgendwann zur Routine wird, ist die Neugier geblieben. Vielleicht ist sie sogar gewachsen.
Privat reise ich mit derselben Leidenschaft, nur mit weniger Termindruck und deutlich mehr Raum für Umwege. Für mich ist die Welt kein Punkt auf der Landkarte, sondern eine Sammlung aus Eindrücken, Gesprächen, Gerüchen und jenen kleinen Momenten, die sich nicht googeln lassen. Manche Orte sind mir dabei besonders ans Herz gewachsen. Wien zum Beispiel – eine Stadt, in der man selbst in Eile das Gefühl hat, kurz innehalten und einen Kaffee trinken zu müssen. Oder London, diese wunderbar widersprüchliche Metropole, die mich jedes Mal aufs Neue überrascht, ganz gleich, wie oft ich schon dort war.
Kurz gesagt: Ich bin gern unterwegs. Ich freue mich über neue Perspektiven und teile diese Freude ebenso gern. Mit offenen Augen, wachem Geist – und manchmal mit einem leisen Lächeln.
Ihr Oliver Fey
